Sehr geehrte Damen und Herren!

 Die neuen verschärften Corona-Vorgaben der Bundesregierung haben auch Auswirkungen
auf den Parteienverkehr im Gemeindeamt.

Aufgrund der aktuellen Situation betreffend die Ausbreitung des Corona-Virus
wird der Parteienverkehr ab Montag, 28. Dezember 2020 eingeschränkt.

Das Gemeindeamt bleibt geöffnet,
der Parteienverkehr ist aber nur nach telefonischer Kontaktaufnahme möglich.

Die bisherigen Lockdowns haben gezeigt, dass nahezu alle Angelegenheiten
auch alternativ erledigt werden können. Ich bitte Sie daher,
nur unbedingt notwendige Amtswege
persönlich zu erledigen.

Für ihre Anliegen und Anfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich weiterhin
gerne per E-Mail oder per Telefon zur Verfügung.

Gemeinsam werden wir diese Herausforderung meistern - ich bedanke mich für Ihr Verständnis!

 Bleiben Sie gesund!

Georg Kavalar
Bürgermeister


Information zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit dem Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer

Wie wird die Impfung verabreicht? 
Sie bekommen zwei Injektionen im Mindestabstand von drei Wochen in die Muskulatur des Oberarms. 

Können für die Teilimpfungen bei einer Person unterschiedliche Impfstoffe verwendet werden? 
Nein, beide Teilimpfungen müssen mit dem gleichen Impfstoff durchgeführt werden.

Gibt es Nebenwirkungen? 
Bitte rechnen Sie damit, dass es zu einer leichten, vorübergehenden Beeinträchtigung kommen kann. Sie kennen Impfreaktionen vermutlich von anderen Impfungen: An der Einstichstelle (meist am Oberarm) können zum Beispiel Rötungen, Schwellungen, eine Erwärmung der Haut oder Schmerzen auftreten. Außerdem können Beschwerden wie Kopfschmerzen, Mattigkeit und Fieber auftreten. Diese Impfreaktionen sind ungefährlich und vergehen in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst. Sie zeigen, dass der Körper auf die Impfung reagiert und sind jedenfalls deutlich harmloser als die Erkrankung und mögliche Folgen einer Erkrankung durch das Coronavirus. Derartige Impfreaktionen treten nach der Impfung gegen das Coronavirus etwas häufiger auf als nach anderen Impfungen. Sollten Sie nach der Impfung unter Beschwerden leiden, wenden Sie sich jedenfalls an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder an das Pflegepersonal. Sie oder Ihre Angehörigen können auch selbst Nebenwirkungen an die Medizinmarktaufsicht (AGES MEA) in Österreich unter dieser Telefonnummer melden: 0800 555 621 Sehr seltene Nebenwirkungen (seltener als 1:10.000) könnten auch erst nach der Zulassung des Impfstoffes und der Impfung einer hohen Anzahl an Personen erstmalig auftreten. Außergewöhnliche Nebenwirkungen können von Ärzten, Patienten und Anwendern an das BASG – Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen gemeldet werden. 

Gibt es allergische Reaktionen auf den Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer?
In seltenen Fällen kann es zu ernsten allergischen Reaktionen kommen. Das hat bisher nur einige wenige Personen betroffen, die bereits schwere allergische Sofortreaktionen auf Medikamente oder Lebensmittel gehabt haben. Diese Personen sollten vorerst keine Corona-Schutzimpfung erhalten. Erkrankungen die durch Pollen („Heuschnupfen“) verursacht werden oder Kontaktallergien stellen kein erhöhtes Risiko dar. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von Ihrem Arzt beraten. Mögliche schwerwiegende anaphylaktische Reaktionen treten innerhalb von wenigen Minuten nach der Impfung auf. Die Impfstellen sind für die Behandlung dieser Nebenwirkungen ausgestattet.

Darf ich mich gegen CO VID-19 impfen lassen, wenn ich Allergiker bin?
Personen mit bekannten und häufigen Allergien, wie beispielsweise Allergien gegen Pollen oder Hausstaub, können und sollen geimpft werden. Bei anderen Allergien sollte man dies mit der behandelten Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt vorbesprechen. Zu einer Impfung sollte jedenfalls der Allergie-Ausweis mitgebracht werden. Nicht jede Allergie stellt hierbei ein Problem für eine Corona-Schutzimpfung dar. Die Information zu möglichen Allergenen enthält die Fachinformation (Zusammensetzung) des entsprechenden Impfstoffes. Bei Impfung von Allergikerinnen und Allergikern soll die Nachbeobachtungszeit jedenfalls 

Besteht bei Autoimmunerkrankungen eine Impfeinschränkung? 
Die bisher verfügbaren Impfstoffe gegen COVID-19 sind nur teilweise bei Personen mit einer Autoimmunerkrankung untersucht. Jedenfalls liegen Daten und Erfahrungen zu folgenden Erkrankungen vor:
–– HIV (unter Therapie und mit CD4>500),
–– stabilen Autoimmunerkrankungen,
–– Krebserkrankungen (ohne laufende oder kürzlich Chemotherapie),
–– Diabetes mellitus,
–– Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und der Lungen.
In all diesen Fällen wurden keine Auffälligkeiten bezüglich Wirksamkeit und Verträglichkeit verzeichnet. Zu allen übrigen Krankheitsbildern gibt es noch keine Daten, weshalb jedenfalls eine Konsultation durch die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt durchgeführt werden sollte.

Wer soll sich aktuell nicht mit dem Impfstoff Comirnaty von BioNTech/ Pfizer impfen lassen? 
–– Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist aktuell keine Impfung vorgesehen. 
–– Wenn Sie bereit schwere allergische Reaktionen hatten, sollten Sie vorerst keine Impfung erhalten. 
–– Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie bis nach der Geburt mit der Impfung warten.
–– Wenn Sie stillende Mutter sind, sollten Sie bis zum Abstillen mit der Impfung warten. 
–– An einer Infektion akut Erkrankte sollen bis zur Genesung von der Impfung zurückgestellt werden.

Ist der Impfstoff für mich gefährlich? 

Der COVID-19-Impfstoff wurde durch die Zulassungsbehörde streng geprüft und gilt als sicher. Jeder Impfstoff wurde in Studien mit mehreren zehntausenden Menschen erprobt und wird in anderen Ländern bereits verwendet. Der Impfstoff gilt als hochwirksam. Er enthält selbst keinen Virus und verändert auch nicht das Erbgut. Im Aufklärungsgespräch vor der Impfung besprechen Sie mit der Ärztin oder dem Arzt, ob Sie für eine Impfung geeignet sind.

Kann ich mich durch die Impfung mit dem Coronavirus anstecken? 

Nein, das ist nicht möglich.

Kann ich mich impfen lassen, wenn ich bereits eine Coronavirus-Infektion hatte?

Ja. Die Impfung wird trotzdem gut vertragen und kann Ihr Immunsystem unterstützen. Daher kann und soll die Impfung auch nach bereits durchgemachter Erkrankung erfolgen.

Die Anwender-Gebrauchsinformation finden Sie hier: 
https://www.comirnatyeducation.at/files/Comirnaty_PIL_Austria.pdf

Was müssen Sie zur Impfung mitbringen? 

–– Ihre Sozialversicherungsnummer (am besten Sie bringen Ihre E-Card mit) 
–– die unterschriebene Aufklärungs- und Einwilligungserklärung, online auf: 
https://www.sozialministerium.at/Corona-Schutzimpfung/Corona-Schutzimpfung---Durchfuehrungund- Organisation.html